Mit dem Beta wird die Sensitivität erfasst, mit der der Fonds auf Wertveränderungen des Referenzindizes reagiert. Das Beta des Referenzindizes hat immer den Wert 1. Ein eher aggressiv ausgerichtetes Portefeuille hat ein Beta von über 1, was bedeutet, daß der Fonds über seinem Referenzindex liegt, wenn der Markt wie erwartet ansteigt. Ein hohes Beta bedeutet daher potentiell höhere Erträge, aber auch ein höheres Risiko. Ein Fondsmanager wird sein Portefeuille mit einem niedrigeren Beta ausrichten, wenn er von einem nachgebenden Markt ausgeht, so daß der Fondspreis dann weniger stark sinkt als der Referenzindex. Ein niedriges Beta bedeutet, daß der Fonds potentiell niedrigere Erträge erzielt, dabei aber auch gleichzeitig ein geringeres Risiko eingeht.