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High-Yield Funds

Obligationenfonds, die in Papieren von Schuldnern geringerer Bonität investieren. Solche Titel bieten höhere Zinsen; gleichzeitig ist aber auch das Ausfallrisiko – die Gefahr, dass ein Schuldner die Zinsen nicht bezahlt oder die Rückzahlung ausfällt – grösser.

High Yield Bond

Non-Investment-Grade-Bond. Eine Anleihe, welche aufgrund eines höheren Ausfallrisikos einen deutlichen Aufschlag bei der Rendite aufweist. Anleihen mit diesem Risikoprofil werden asch als Junk Bonds bezeichnet. Das höhere Ausfallrisiko von High Yield Bonds im Rahmen eines Management Buy-Out resultiert aus der Nachrangigkeit der zugrundeliegenden Verbindlichkeiten in der Finanzierungsstruktur der Erwerbergesellschaft.

High Water Mark

Kommt im Zusammenhang mit erfolgsabhängigen Gebühren (Performance Fees) zur Anwendung. Der Fondsmanager berechnet seine Gewinnbeteiligung auf der Basis der Wertsteigerung über den letzten Höchststand des Nettoinventarwertes hinaus. Dies hat zur Folge, dass die Performance Fee erst anfällt, nachdem eventuelle Verluste wieder vollständig aufgeholt wurden.

High Flyer

Umgangssprachlich für Aktien und Beteiligungen mit extremen Wertanstieg.

High

Bezeichnung für den Höchstkurs eines Wertpapieres an einem Tag, in einer Woche, etc.
Gegenteil: Low

Hedger, Hedging

Marktteilnehmer, der zum Beispiel Futures und Optionen verwendet, um ein Aktienpaket gegen mögliche Kursverluste abzusichern. Die Begrenzung von Kursverlusten ist durch den im voraus fixierten Verkaufspreis (Ausübungspreis) gegeben.
(englisch to hedge = absichern)

Hedge Ratio

Absicherungsverhältnis

Hedge Fund

Entgegen ihrem Namen (englisch: to hedge = absichern) sind Absicherungsgeschäfte keineswegs der Hauptzweck solcher Fonds. Mit dem Ziel der Erwirtschaftung absoluter Erträge werden vielmehr Anlagen getätigt, die herkömmlichen Fonds nicht erlaubt sind (Spekulieren à la Baisse, Leerverkäufe von Wertpapieren, Einsatz von Derivaten, Finanzierung der Anlagen durch Kredite). Dadurch können Hedge Funds unabhängig von der Marktsituation positive Renditen erzielen.

Hebel

(Leverage-Effekt) Gibt an, um wieviel stärker sich der Kurs einer Option oder eines Optionsscheines prozentual verändert, wenn der Basiswert steigt oder fällt.
Entsprechend der Hebelwirkung sind die Schwankungen der Optionspreise überproportional größer als die der Basiswerte. Diese Eigenschaft bedeutet für den Anleger, dass der Kapitaleinsatz beim Kauf von Optionen wesentlich geringer sein kann als beim Kauf des Basiswertes.

Headquarter Economy

Internationale Konzerne schlagen dort ihr Hauptquartier auf, wo dies unter Berücksichtigung von steuerlichen und sonstigen Vorteilen am günstigsten ist.