K

Kreditrisiko

Wahrscheinlichkeit, dass ein Schuldner fällig werdende Zahlungen nicht oder nicht zeitgerecht erfüllt.

Kreditrahmen

Verbindliche Kreditzusage für einen möglichen künftigen Finanzierungsbedarf. Bei internationalen Finanzierungen räumt beispielsweise der Internationale Währungsfonds Ländern einen Kreditrahmen ein, um Zahlungsbilanzschwierigkeiten zu vermeiden.

Kreditmarkt

Überbegriff für Geld- und Kapitalmarkt.

Kreditfazilität

Die Möglichkeit für Geschäftsbanken, eine bestimmte Kreditlinie beim Europäischen System der Zentralbanken bis zum nächsten Geschäftstag in Anspruch zu nehmen.

Kotierung

Zulassung eines Wertpapiers zum offiziellen Börsenhandel, womit in der Regel Auflagen verbunden sind. Bei den anderen Fonds wird die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen direkt über den Fonds oder allenfalls ausserbörslich abgewickelt.

Kostgeschäft

(Pensionsgeschäft) Geschäfte, bei denen der Besitzer (Pensionsgeber) von Vermögenswerten (zum Beispiel Forderungen, Wertpapiere) diese an einen Dritten (Pensionsnehmer) für eine begrenzte Zeit unter Übernahme der Rückkaufverpflichtung veräußert. Der Zeitpunkt der Rückgabe ist von vornherein vereinbart oder wird später festgelegt. Für die Zeit des Kostgeschäftes geht das Eigentum an den Vermögenswerten an den Pensionsnehmer über.

Kostenwahrheit

Genaue Ermittlung der Kosten staatlicher Leistungen unter Berücksichtigung der Folgekosten und Folgelasten.

Kostenträger

Betriebliche Leistungseinheiten, denen die verursachten Kosten mit Hilfe der Kostenträgerrechnung zugerechnet werden.

Kosten-Nutzen-Analyse

Abgekürzt: KNA. Im Unterschied zur herkömmlichen Kosten-Leistungsrechnung ist die KNA nicht perioden-, sondern objekt- beziehungsweise projektbezogen und versucht im Sinne einer erweiterten Erfolgsrechnung auch nichtmonetäre Komponenten zu berücksichtigen. Praxisbezogene Ansätze verzichten dabei auf eine vollständige Quantifizierung und stellen den monetär bewertbaren Kosten- und Leistungsfaktoren soziale Kosten und Erträge (meist in verbaler Form) gegenüber. Sie wird vorgenommen, um die Vorteilhaftigkeit eines geplanten Projekts zu ermitteln beziehungsweise eine Auswahl unter mehreren Handlungsmöglichkeiten zu treffen.

Kosten- und Leistungsrechnung

Teilgebiet des internen Rechnungswesens, in dem Kosten und Leistungen erfasst, gespeichert und ausgewertet werden; meist gegliedert in Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Wichtigste Zwecke: unternehmerische Grundsatzentscheidungen, Preis- und Absatzpolitik, Produktionsprogrammpolitik, Beschaffungspolitik.