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Rückgabefrist

Bei Immobilienfonds können Anteile über die Börse gehandelt oder gegenüber der Fondsleitung auf Ende eines Rechnungsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten gekündigt werden. Die Rückzahlung erfolgt zwei Monate nach Abschluss des entsprechenden Rechnungsjahres.

RTX

(Russian Traded Index) Von der Wiener Börse entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus russischen Blue Chip-Aktien besteht, die am Russian Trading System in Moskau gehandelt werden. Basiswert für an der Wiener Börse gehandelte und in US-Dollar abgerechnete Futures und Optionen. Startwert des RTX ist 1.000 per 8. Oktober 1997.

RTS

(Russian Trading System) Quotierungs- und Handelssystem für Aktien in Rußland. Die Quotes aus dem RTS sind auch Basis für die Berechnung des RTX.

RTGS

Abkürzung für: Real Time Gross Settlement System. Das RTGS ist ein Zahlungsverkehrssystem, in dem Zahlungsaufträge zum Zeitpunkt ihres Entstehens einzeln verarbeitet und unverzüglich abgewickelt werden. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Echtzeitbruttosystem.

Royalty

1. Gebühr, die der Lizenznehmer für die Nutzung eines Patents bezahlt (Lizenzgebühr);

2. Entgelt für die Überlassung eines für die Ausbeutung von Rohstoffvorkommen (Kohle, Erdöl usw.) nutzbaren Grundstücks vom Konzessionär dem Grundeigentümer entrichtetes.

ROIC

Abkürzung für: Return on Invested Capital.

ROI

siehe Return on Investment.

Rohstofffonds

Dieser spezielle Fonds investiert die Anlagegelder überwiegend in Unternehmen, die sich mit der Förderung und Verarbeitung von Rohstoffen beschäftigen.

Risikostreuung

Das Prinzip der Risikostreuung ist dann gegeben. wenn das Portfolio aus einer Vielzahl Wertpapieren unterschiedlicher Emittenten und unterschiedlicher Branchen besteht. Bei internationalen Portfolios auch Wertpapiere unterschiedlicher Länder und Währungen. Dachfonds. die sich wieder aus einzelnen Fonds zusammensetzen bieten eine optimale (weil breite) Risikostreuung.

Risikoneigung

Die Höhe möglicher Kursschwankungen, die ein Anleger einzugehen gewillt ist, um ein bestimmtes Anlageziel zu erreichen. Die Risikoneigung beziehungsweise das Sicherheitsbedürfnis eines Anlegers ist mit entscheidend für die Wahl eines Anlagefonds. Je höher die Risikoneigung, desto grösser darf der Aktien- und Fremdwährungsanteil sein.